Birkenfeld
10. März 2006

Die Stadt Birkenfeld im Hunsrück blickt, dank ihrer Lage in mitten Europas, auf eine Geschichte zurück, welche eng mit dem deutsch-französischen Verhältnis zusammenhängt. Erstmals erwähnt in einer Urkunde des Trierer Bischofs Egbert im Jahr 981 wuchs die Gemeinde auch dank des Baus der Burg Birkenfeld 1330. Kaiser Ludwig der Bayer verlieh 1332 Birkenfeld die Stadtrechte. 1584 wurde Birkenfeld Residenz des Pfalzgrafen Karl von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld, einer Seitenlinie der Wittelsbacher. Auch in Folge dessen wurde 1635 Birkenfeld unmittelbarer Schauplatz des dreißigjährigen Krieges. Auch der gefürchtete Räuber Johannes Bückler – besser bekannt unter dem Namen Schinderhannes – trieb in Birkenfeld sein Unwesen. Bei einem nächtlichen Einbruch in die Tuchfabrik der Gebrüder Stumm erbeutete er Tuch, welches er zum großen Teil an einen Hehler in Hundheim weiterverkaufte. Die räuberische Karriere des Schinderhannes begann mit den Revolutionskriegen ab 1794, als französische Truppen das gesamte linksrheinische Gebiet besetzt hatten und damit auch den Hunsrück in einen anarchischen Zustand versetzten. Nach der Beendigung der französischen Herrschaft 1817 gelangte die Stadt zum Großherzogtum Oldenburg. Unter der Herrschaft des Großherzogs Peter Friedrich Ludwig 1821 wurde das neue Schloss gebaut, das heute Sitz der Kreisverwaltung ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Birkenfeld zur französischen Besatzungszone.

 

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Internet: http://www.stadt-birkenfeld.de/tour_1.html

Führungen

Mai bis Oktober

Gruppen mit mindestens acht Personen nach Voranmeldungen

Anmeldunge beim Tourismusinformationsbüro

 

Bus + Bahnanreise

Anreise mit dem Zug RE 3 oder RB 33 Bahnhof Idar-Oberstein. Von dort mit der RegioLinie 330 bis zur Haltestelle Talweiherplatz in Birkenfeld.

Oder mit dem Zug RE 3 und RB 33 bis zum Bahnhof Neubrücke und von dort mit der Linie 322 oder mit der RegioLinie 330 bis nach Birkenfeld zur Haltestelle Talweiherplatz.

 

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