Farben & Klang, Musical & Druck, Kino & Kultur
14. Januar 2019

Unseren Januar-Tipps laden dazu ein die Farb-Kunst in Ingelheim und Wiesbaden, ein Musical zu Gutenberg in Mainz, Händels Hamster in Bad Kreuznach, Kino- und Theaterkultur in Bingen und Idar-Oberstein zu erleben.

„Kompositionen“ von Apitz im Kunstverein Ingelheim (12.1-7.2.)

Der Kunstverein Ingelheim zeigt aktuell die Ausstellung „Kompositionen“ mit Bilder von Michael Apitz. Der mit der Comic-Figur „Karl, der Spätlesereiter“ bekannt geworden Zeichner und Maler hat sich mit Komponisten beschäftigt und möchte mit seinen Werken Farbe und Klang zusammenbringen. Die Ausstellung in der Bahnhofstraße 48 in Ingelheim ist mittwochs - freitags von 16 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet und lässt sich daher gut mit einem Einkauf in der Neue Mitte Ingelheim direkt am Bahnhof Ingelheim kombinieren.

Infos: http://www.kunstverein-ingelheim.de/index.php

ÖPNV: RE 2, RE 3, RB 26, RB 33, Buslinien 75, 611 bis 613, 640, 643 bis Ingelheim Bahnhof oder Gartenfeldstraße/kING

 

„Johannes GUTENBERG – das Musical“ im unterhaus Mainz (8. bis 22.1.)

Mit prominenter Besetzung wagt sich das Unterhaus in Mainz an den berühmesten Sohn der Stadt Mainz vom Sockel des Denkmals zu holen und in einem unterhaltsamen Musical ein musikalisches Denkmal zu setzen.

In Rom erfährt man davon, dass auf der Frankfurter Messe Bibelseiten verkauft werden, die ja einfach gedruckt wurden! So kann die Heilige Schrift blitzschnell verbreitet werden – ein Gedanke, der beim Papst nicht nur auf Begeisterung stößt. Eine unglaubliche Geschichte, die zwischen Rom, Straßburg und Mainz sowie zwischen dem 15. und 21. Jahrhundert hin- und her springt, burlesk, bunt, fröhlich, witzig, informativ, satirisch überzeichnet, ohne historische Fakten zu verfälschen und erfrischend musikalisch. Sie wird präsentiert von der Mainzer Ehrenbürger Margit Sponheimer, Gunther Emmerlich, Helmut Markwort, Helmut Schlösser und weitere Mitglieder des Unterhaus-Ensembles unter der musikalischen Leitung von Frank Golischewski.

Infos:http://unterhaus-mainz.de/ver03/Programm/Programm_Quickview.php?monat=201901

Ausschnitt aus SWR Aktuell in der SWR-Mediathek: https://swrmediathek.de/player.htm?show=5999b680-1378-11e9-9a07-005056a12b4c

ÖPNV: Vom Mainzer Hauptbahnhof mit der Straßenbahn 50, 52, 53 oder Buslinien 54-57 und 60-63 bis zur Haltestelle Schillerplatz.

 

Kinokultur in Bingen (ab 18.1.)  

Der Verein „KiKuBi“- Kinokultur Bingen sorgt dafür, dass man in Bingen noch ins Kino gehen kann. Mit einem frisch renovierten Foyer wird die Kinosaison 2019 am 18.01.2019 eröffnet. Das Kino lädt zu einem Gläschen Sekt und zeigt anschließend den Film TANZ INS LEBEN. Das Jugendkino legt am 26.01. mit DOCTOR STRANGE los und das Kinderkino startet am 10.02. mit DIE PFEFFERKÖRNER UND DER FLUCH DES SCHWARZEN KÖNIGS.

Infos:https://kikubi.de/

ÖPNV: Mit der RB 26 oder RB 35 bis Bingen Stadtbahnhof, den Regionalbuslinien 230, 231 oder 233 oder den Stadtbuslinien 601, 604, 606 bis Bingen Stadtbahnhof oder Hospitalstraße. Dann durch die Leitergasse oder Hospitalstraße bis zur Mainzer Straße 9 gehen.

 

„Händels Hamster“ und "Das Winterwunder" im PUK Bad Kreuznach (19.-27.1.)

Für Erwachsene steht im Museum für PuppentheaterKultur das Stück „Händels Hamster“ auf dem Programm. An diesem Abend mit beeindruckenden Großfiguren steht das Leben des berühmten Komponisten Georg Friedrich Händel (1685 - 1759) im Mittelpunkt. Man erfährt dabei auch wie ein sympathisches kleines Nagetier zur Inspirationsquelle Händels werden konnte.

Für Kinder ab 4 Jahre steht „Das Winterwunder“ auf dem Programm. In diesem Stück schneit es und Kasper baut vor dem Haus, in dem er mit Tante Frieda wohnt, einen Schneemann. Das Wunder geschieht als der Schneemann lebendig wird. Diese zauberhafte Wintergeschichte wird vom Figurentheater Köln als klassisches Handpuppenspiel aufgeführt.

Infos: http://www.bad-kreuznach.de/...Veranstaltungsprogramm%20des%20PuK-Museums/

ÖPNV: Ab Bad Kreuznach Bahnhof mit der Buslinie 203 bis zur Haltestelle Schlosspark oder den Buslinien 241, 242, 244 oder 251 bis Holzmarkt und 5-10 Minuten Fußweg durch die Dessauer Straße.

 

Film im Theater und Familie Flöz im Stadttheater in Idar-Oberstein (ab 26.1.)

Das Stadttheater Idar-Oberstein in der Wilhelmstraße 22 bietet unterschiedlichsten Kulturbereichen eine Bühne in Idar-Oberstein. Das Programm reicht von Kleinkunst, wie die Familie Flöz am 26.1., über klassische Musik, wie mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie : „Intermezzo à la Russe“ am 9.2. bis hin zu Schauspiel-Gastspielen.

Mit der Reihe "Film im Theater“ wollen die Stadt Idar-Oberstein und die Initiative StattKino ein wenig Kino-Flair nach Idar-Oberstein zurückbringen, ohne dabei den „richtigen“ Kinos Konkurrenz zu machen. Damit ist einmal im Monat (wieder am 8.2.) das Kino zu Gast im Stadttheater, mit dem Ziel, dort Filme mit einem besonderen Charakter zu zeigen. Für eine begrenzte Anzahl von Plätzen besteht zudem die Möglichkeit vor dem jeweiligen Film zu essen und dabei ein auf die jeweilige Handlung des Films abgestimmtes leckeres Speisenangebot zu genießen.

Infos Stadttheater:https://www.idar-oberstein.de/kultur/theater-programm/programm

Infos Film im Theater:https://www.idar-oberstein.de/kultur/kultur-veranstaltungen/film-im-theater/

ÖPNV: Das Stadttheater ist vom Bahnhof Idar-Oberstein (RE 3, RB 33, RB 34, zahlreiche Regional- und Stadtbuslinien) zu Fuß in 10-15 Minuten rechter Hand vom Bahnhof durch die Wasenstraße, die in die Wilhelmstraße übergeht. Oder mit den Stadtbuslinien 304 und 306 bis zur Haltestelle Stadttheater.

 

Piet Mondrian „Natur und Konstruktion“ im Museum Wiesbaden (bis 27.2.)

Das Museum Wiesbaden stellt den holländische Maler Piet Mondrian (1872–1944) vor, der mit seinen streng geometrischen, zumeist lediglich in Primärfarben ausgeführten Werken zu den wichtigsten Künstlern der Klassischen Moderne zählt. Er gehört mit Kasimir Malewitsch und Wassily Kandinsky zu den prominentesten Vertretern der abstrakt-geometrischen Kunst. Die Ausstellung vollzieht schrittweise alle Entwicklungsstufen Mondrians – ausgehend von seiner wenig bekannten naturalistischen Malerei Mitte der 1890er-Jahre, über eine abstrahierende Phase zwischen 1908 und 1917 bis hin zur Malerei der absoluten Gegenstandslosigkeit.

Infos:https://museum-wiesbaden.de/

ÖPNV: Ab Mainz mit der RB 75 und S8 oder Buslinie 6 bis Wiesbaden Hauptbahnhof und dort durch die Reisinger-Grünanlage 5-10 Minuten zu Fuß oder mit zahlreichen Buslinien ab der Haltestelle D (Richtung Dernsches Gelände) eine Station bis zur Haltestelle Rheinstraße/R.M.Congress-Center und kurzem Fußweg durch die Rheinstraße Richtung Wilhelmstraße.