Mit der neuen RMV-FirmenCard und dem RNN-JobTicket locker über den Rhein
30. April 2008

Gemeinsame Pressemitteilung der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbundes GmbH (RNN) , der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV) und der ESWE Verkehrs GmbH:

 

Zusammenarbeit mit dem RNN macht es möglich! ESWE Verkehr bietet als erstes Unternehmen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das innovative Angebot und testet damit selbst die Attraktivität

 

Verkehr macht nicht an Grenzen Halt, schon gar nicht an einer Landesgrenze innerhalb des Ballungsraumes Frankfurt RheinMain: Daher setzen der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ihre gute Zusammenarbeit beim Übergangstarif rechts und links des Rheins mit einem zusätzlichen Angebot fort: Unternehmer in Mainz oder Wiesbaden mit mindestens 100 Mitarbeitern können diesen nun den Erwerb sowohl einer „RMV-FirmenCard“ als auch eines „RNN-JobTicket“ ermöglichen. Diese gelten nach Wahl des jeweiligen Mitarbeiters beziehungsweise der jeweiligen Mitarbeiterin entweder für das gesamte RNN-Gebiet, das gesamte RMV-Gebiet oder nur für die Bereiche der beiden Landeshauptstädte, die in der RMV-Tarifwabe 65 bzw. der RNN-Wabe 300 zusammengefasst sind.

 

Im Vergleich zum üblichen RMV-JobTicket kann sich der Fahrgast also für ein „ganzes Mobilitätspaket wie das gesamte RMV-Gebiet entscheiden und ist nicht auf die Verbindung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz beschränkt“, so RMV-Geschäftsführer Volker Sparmann gegenüber den Medien. Für Geschäftsführer Wolfgang Hammermeister vom RNN liegt ein weiterer Vorteil am grenzüberschreitenden Zuschnitt: „Jetzt haben wir die Möglichkeit, Großkunden für ihre aus beiden Verbünden pendelnden Mitarbeiter ein einheitliches, harmonisches Ticketkonzept anzubieten. So kommen wir künftig auch mit jenen Firmen ins Gespräch, denen die beiden unterschiedlichen JobTicket-Modelle der Vergangenheit zu aufwändig waren.“ Ermöglicht wird das besonders preiswerte Fahren mit Bus und Bahn, indem die Firma als Vertragspartnerin des Verbundes einen Grundpreis für alle Mitarbeiter entrichtet. Die interessierten Arbeitnehmer können dann in einem zweiten Schritt über ihr Unternehmen die RMV-FirmenCard oder aber das RNN-JobTicket - je nach gewünschtem Gültigkeitsbereich - erwerben. Die Kalkulation der Preise nehmen die Verkehrsverbünde individuell vor und berücksichtigen dabei das heutige und künftige Verkehrsverhalten der Firmenmitarbeiter.

 

Stefan Burghardt, kaufmännischer Geschäftsführer von ESWE Verkehr, ist sehr zufrieden, dass die Verbünde seine Erfahrungen aus den Verkaufsgesprächen für ein Jobticket aufgegriffen haben und jetzt ein „rundes“ Angebot an die Firmen in Wiesbaden gemacht werden kann, deren Mitarbeiter häufig zum Teil aus Rheinhessen kämen.

 

Mit gutem Beispiel voran geht deshalb das Unternehmen ESWE Verkehrs GmbH. Stefan Burghardt ist über die Entwicklung bei ESWE sehr erfreut. „Wir möchten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein attraktives ÖPNV-Angebot bereitstellen und somit die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel unterstützen. Im Gegenzug haben wir eine Lösung mit der Kostenbeteiligung für die Bereitstellung eigener Parkplätze gefunden“. ESWE Verkehr bietet die RMV-FirmenCard / RNN-JobTicket seit Anfang April an. „Das Angebot wird in der Firma gut angenommen. Die Nutzerquote liegt derzeit bei über 30 Prozent, das sind 10 Prozent mehr als zum Start des Angebotes am 1.4.2008 und wir hoffen auf weitere Akzeptanz“, erläutert Stefan Burghardt.

 

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