RNN startet dynamische Fahrgastinformation im Landkreis Bad Kreuznach
24. November 2011

KREIS BAD KREUZNACH. Landrat Franz-Josef Diel verkündet den Start des Projekts „Dynamische Fahrgastinformation im RNN“ für den Landkreis Bad Kreuznach. Der erste Anzeiger im Landkreis an der zentralen Bushaltestelle Stromberg Gerbereiplatz nimmt nun seinen Betrieb auf. Er begrüßt, dass sich das Land Rheinland-Pfalz mit rund 60% an den Kosten der dynamischen Anzeiger zur Fahrgastinformation beteilgt, während die Landkreise die restlichen Anzeiger-Kosten tragen.


Derzeit liefern die Verkehrsunternehmen ORN und MVG von ihren eigenen Bussen die entsprechend notwendigen Echtzeitdaten und der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund koordiniert das Projekt und sorgt für die Aufstellung der Anzeiger, informiert RNN-Geschäftsführer Wolfgang Hammermeister über das Projekt. In einer ersten Stufe ist vorgesehen, für rund 2 Millionen Euro in den nächsten Jahren 45 Bahn- und Bushaltestellen mit hoher Umsteiger- und Einsteigerzahl mit Anzeigen zur dynamischen Fahrgastinformation im RNN auszurüsten. Angezeigt werden die IST-Abfahrtszeit abwärtszählend, also z.B. “in 3 Minuten“, Linie und Fahrtziel. Mit Sondertexten kann über Umleitungen oder Sonderverkehre informiert werden. Ein weiteres Ziel besteht darin, an Umsteigehaltestellen wie in Stromberg die Anschlusssicherung zu verbessern.

 

Für die Verbandsgemeinde Stromberg und die Stadt Stromberg freuen sich Anke Denker und Gerhard Schröder, dass der erste Anzeiger im Landkreis in Stromberg aufgestellt wurde und dieser nun die Fahrgäste über die aktuellen Abfahrtszeiten der dort verkehrenden Buslinien 230, 232, 240 und 248 informiert.

 

Für die Verkehrsunternehmen im RNN begrüßt ORN-Geschäftsführer Hans-Egon Link das Engagement der Landkreise und des Landes bei diesem Projekt. Damit Echtzeitdaten angezeigt werden können, ist eine Ausrüstung von Geräten zur Fahrzeugortung sowie Schaffung geeigneter Übermittlungswege für die Daten unterschiedlicher Verkehrsunternehmen zur Anzeige notwendig.


Die nächsten Etappen bestehen darin, die Daten von weiteren Verkehrs-unternehmen einzubinden. Sobald DB Regio und trans regio aktuelle Fahrplandaten der Züge und die jeweilige Stadtbusse IST-Daten liefern können, werden solche Anzeiger auch an den großen Bahnhöfen aufgestellt.

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