RNN startet dynamische Fahrgastinformation im Landkreis Birkenfeld
27. September 2011

NAHELAND. Landrat Dr. Matthias Schneider verkündet am 27. September 2011 den Start des Projekts „Dynamische Fahrgastinformation im RNN“ im Landkreis Birkenfeld. Der erste Anzeiger im Landkreis an der zentralen Bushaltestelle Birkenfeld Talweiherplatz nimmt nun seinen Betrieb auf. Er begrüßt, dass sich das Land Rheinland-Pfalz mit rund 60% an den Kosten der dynamischen Anzeiger zur Fahrgastinformation beteilgt, während die Landkreise die restlichen 40% der Anzeiger-Kosten tragen.

 

Derzeit liefern die Verkehrsunternehmen ORN und MVG von ihren eigenen Bussen die entsprechend notwendigen Echtzeitdaten und der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund koordiniert das Projekt und sorgt für die Aufstellung der Anzeiger, informiert RNN-Geschäftsführer Wolfgang Hammermeister über das Projekt. In einer ersten Stufe ist vorgesehen, für rund 2 Millionen Euro in den nächsten Jahren 45 Bahn- und Bushaltestellen mit hoher Umsteiger- und Einsteigerzahl mit Anzeigen zur dynamischen Fahrgastinformation im RNN auszurüsten. Angezeigt werden die IST-Abfahrtszeit abwärtszählend, also z.B. “in 3 Minuten“, Linie und Fahrtziel. Mit Sondertexten kann über Umleitungen oder Sonderverkehre informiert werden. Ein weiteres Ziel besteht darin, an Umsteigehaltestellen die Anschlusssicherung zu verbessern.


Birkenfelds Verbandsgemeinde-Bürgermeister Dr. Bernhard Alscher und 1. Stadt- Beigeordneter Alois Kandels freuen sich, dass der erste Anzeiger im Landkreis in Birkenfeld aufgestellt wurde und dieser nun die Fahrgäste über die aktuellen Abfahrtszeiten der dort verkehrenden Buslinien informiert. Dafür stellt die Stadt Birkenfeld den Stromanschluss für den Anzeiger bereit.

 

Für die Verkehrsunternehmen im RNN begrüßt ORN-Geschäftsführer Hans-Egon Link das Engagement der Landkreise und des Landes bei diesem Projekt. Damit Echtzeitdaten angezeigt werden können, ist eine Ausrüstung von Geräten zur Fahrzeugortung sowie Schaffung geeigneter Übermittlungswege für die Daten unterschiedlicher Verkehrsunternehmen zur Anzeige notwendig.


Die nächsten Etappen bestehen darin, die Daten von weiteren Verkehrsunternehmen einzubinden. Sobald DB Regio und trans regio aktuelle Fahrplandaten der Züge und die jeweilige Stadtbusse IST-Daten liefern können, werden solche Anzeiger auch an den größeren Bahnhöfen aufgestellt.

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