Vorstellung des Buskonzeptes 2013 in Stadecken-Elsheim
29. November 2012

Nach Kritik und Nachbesserungen am Fahrplanangebot auf den Buslinien zwischen Ingelheim, Mainz, Nieder-Olm und Sprendlingen im Jahr 2012 wird ab Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 das neue Buskonzept 2013 eingeführt.

Landrat Claus Schick stellt die wichtigsten Änderungen und Neuerungen des Buskonzepts vor. Dazu zählt die Wiederherstellung der stündlichen Querverbindung zwischen Ingelheim und Nieder-Olm, die in enger Abstimmung mit dem Landkreis geplant wurde. Die Querverbindung wird durch die wieder stündlich und am Wochenende zweistündlich verkehrende Buslinie 640 übernommen – jeweils mit Anschluss an die Linie 650 in Stadecken-Elsheim. „Wir freuen uns, dass die Bemühungen des Kreises um eine Optimierung des Fahrplans erste Früchte tragen. Wir sind überzeugt, dass der Bedarf für die Linie 640 vorhanden ist und ihre Wiederaufnahme auf großen Zuspruch bei den Fahrgästen treffen wird“, so Landrat Schick.

Im Buskonzept 2013 bleibt die Linie 75 bestehen, wird jedoch auf den Abschnitt zwischen Schwabenheim und Mainz begrenzt. Neuer Endpunkt in Schwabenheim ist dabei die Haltestellen Kindergarten, bis auf einzelne Fahrten, die mittags und nachmittags weiterhin in Ingelheim beginnen. Zwischen Schwabenheim und Nieder-Olm besteht damit alle halbe Stunde eine Verbindung – einmal direkt und einmal mit umsteigen.

Bei der Entwicklung des Konzeptes, erläutert ORN Geschäftsführer Hans-Egon Link , habe die Ausrichtung auf die Landeshauptstadt Mainz sowie auf die beiden großen Schulstandorte Ingelheim und Nieder-Olm besonders im Fokus gestanden. So wird das nachmittägliche Angebot auf der Linie 650 von Mainz bis Stadecken zu einem 20-Minuten-Takt verdichtet. Wesentliche Eckpunkte des Konzeptes 2012, wie die Andienung des Essenheimer Römerberges oder die Direktverbindung Schwabenheim – Mainz, bleiben dabei erhalten.

Herr Link stellt weiter vor, welche Umsteigemöglichkeiten das neue Buskonzept bietet. Die Linie 640 stellt im Grundtakt in Stadecken-Elsheim Ehrensäule die Anschlüsse von Ingelheim und Nieder-Olm zur Linie 650 Richtung Sprendlingen und umgekehrt her. Die Verbindung Essenheim – Nieder-Olm wird durch An¬schlüsse zwischen den Linien 75 und 66 am Nieder-Olmer Selztalcenter ermöglicht. Und mit der Linie 66 besteht durch die Haltestelle Barcelona-Allee/Möbel Martin auch eine Busverbindung aus dem Mainzer Umland zum neuen Möbelhaus in Mainz-Hechtsheim.
Die Linie 657 ergänzt wie bisher zu Schulzeiten das Fahrtenangebot der Linien 75, 640 und 650 um zusätzliche Direktfahrten von und nach Nieder-Olm. Diese Fahrten sind gerade für die Schüler der Nieder-Olmer Schulen interessant.

Im Sonntagsfahrplan ist die Linie 650 künftig zwischen Partenheim und Mainz tagsüber stündlich unterwegs mit Anschluss an die Linie 640. Diese Fahrten bieten auch Wander- und Weinfreunden am Wochenende gute Verbindungen, beispielweise zu den neuen Selztal-Terroir-Routen zwischen Jugenheim und Essenheim.

„Die Wünsche nach Optimierung des ÖPNV sind allesamt verständlich. Der Kreis versucht, möglichst viele Anregungen aus dem Fahrgastbeirat zu berücksichtigen und in die Neuerungen einzuarbeiten. Dabei müssen wir aber auch die Wirtschaftlichkeit berücksichtigen und sparsam mit Steuermitteln umgehen, denn schon jetzt wendet der Kreis rund 3,5 Millionen Euro jährlich für ÖPNV und Schülerbeförderung auf“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete Adam Schmitt.

Mit einem Faltblatt mit grafischen Darstellung des Buskonzepts und einer Umsteigetabelle („wo kann ich wann umsteigen“) werden alle Haushalte zwischen Ingelheim und Nieder-Olm sowie Essenheim und Partenheim über die Änderungen informiert. Zeitgleich startet der RNN eine 9-Uhr-Testaktion bei der die Fahrgäste im RNN das „9UhrAbo extra“ für 1, 2 oder 3 Monate ab 25 Euro im Monat testen können, informiert RNN-Geschäftsführer Wolfgang Hammermeister.

Die Fahrpläne finden sich im Bereichsfahrplan Ingelheim/Nieder-Olm und sind unter www.rnn.info erhältlich mit der Möglichkeit sogenannte „Persönliche Fahrpläne“ für Umsteigeverbindungen ausdrucken zu können. Für Fragen steht auch das RNN-Infotelefon unter 01801 – 766 766* zur Verfügung.

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