RNN und Tourismusregionen prüfen Einführung einer Gästekarte

Hunsrück-Nahe Tourismus und Rheinhessen-Touristik prüfen die Einführung regionaler Gastbeiträge, sowie eines ÖPNV-Gästetickets. Ziel ist es, neue nachhaltige Finanzierungs‑ und Mobilitätsmodelle für den Tourismus zu prüfen und die Regionen zukunftsfähig aufzustellen.

RNN-Geschäftführerin Silke Meyer betont: „Als Mobilitätspartner bringen wir uns frühzeitig in die Planungen ein und unterstützen den Prozess im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs mit unserer Expertise. Wichtig ist uns eine Lösung, die nachhaltige Mobilität für Gäste konsequent mitdenkt.

Das Vorhaben hat Pilotcharakter in Rheinland-Pfalz. Im Mittelpunkt steht 2026 eine gemeinsame Machbarkeitsstudie, die verschiedene Modellvarianten, Wirtschaftlichkeit und einen realistischen Zeitplan bewertet.

Erwin Malkmus, Vorsitzender der Rheinhessen‑Touristik und Beigeordneter der Landkreises Mainz-Bingen unterstreicht: „Die Machbarkeitsstudie soll konkrete wirtschaftlich sinnvolle Modellvarianten und eine realistische Zeitplanung zur Umsetzung aufzeigen.“

Auch die Region Hunsrück‑Nahe sieht den Schlüssel im gemeinsamen Vorgehen.
Bettina Dickes, Landrätin und Vorsitzende der Hunsrück‑Nahe Tourismus GmbH, erklärt: "Mit Insellösungen kommen Gäste, sowie Tourismusbetriebe nicht weit. Eine gemeinsame Lösung ist hier sinnvoll.“

Bis Ende 2026 soll ein konkretes Konzept vorliegen. Ab 2027 könnte eine Umsetzung beginnen. Interessierte Kommunen, touristische Betriebe und weitere potenzielle Partner können sich bereits jetzt unverbindlich an die Hunsrück-Nahe Tourismus GmbH, die Rheinhessen-Touristik oder den RNN wenden.