Wir geben ersten Ausblick auf Tarifreform

Als erster Schritt sollen Pauschalpreise für Wochen-, Monats- und Jahreskarten 
eingeführt werden. Damit entfällt das bisherige System aus vielen Waben und 
Preisstufen im Zeitkartenbereich. Ziel der Planungen ist ein einheitlicher Preis je 
Ticketart für das gesamte RNN-Verbundgebiet. Damit sollen die Angebote übersichtlich 
reduziert und der Zugang zum Nahverkehr weiter erleichtert werden.

„Wir wollen den Tarif im RNN Schritt für Schritt verständlicher machen und beginnen 
deshalb in einem Bereich, in dem eine Vereinfachung kurzfristig umzusetzen ist“, erklärt
Silke Meyer, RNN-Geschäftsführerin. „Für viele Fahrgäste wird ein pauschaliertes 
Zeitkartensystem den Zugang zu Bus und Bahn deutlich erleichtern.“

In einem zweiten Schritt soll perspektivisch auch der Gelegenheitsverkehr, 
insbesondere bei den Einzelfahrscheinen, in den Blick genommen werden. Langfristiges 
Ziel ist es, den komplexen Wabentarif durch einfachere und besser verständliche 
Regelungen weiterzuentwickeln. Die weiteren Planungen sollen in den kommenden 
Monaten gemeinsam mit den Aufgabenträgern – dem Land Rheinland-Pfalz sowie den 
beteiligten Landkreisen und Städten – beraten werden.

„Uns ist wichtig, den Tarif mit Augenmaß weiterzuentwickeln“, betont der neu gewählte 
RNN-Aufsichtsratsvorsitzende und zugleich Verbandsvorsteher des Zweckverbandes 
RNN Steffen Wolf. „Mit den jetzt angestoßenen Überlegungen geben wir zunächst einen 
ersten Ausblick darauf, in welche Richtung sich der RNN-Tarif künftig entwickeln wird."